Louisville/München - Es brauchte 50Jahre, um den Ryder Cup zu der Großveranstaltung zu machen, die er heute ist. Jetzt, mit 81 Jahren, steckt er in der Midlife-Krise. Spannung bis zum letzten Putt, das Gleichgewicht der Kräfte zwischen USA und Europa haben das Turnier zum TV-Hit gemacht. Es war Bernhard Langer, der 1991 am 18. Grün von Kiawah Island in die Knie ging, als ein Ball aus weniger als zwei Metern im entscheidenden Match gegen Hale Irwin das Loch verpasste und die Amerikaner den Platz als Sieger verließen. Ein Höchstmaß an Stress im letzten Match am letzten Loch - das lässt sich im Fernsehen blendend vermarkten. Fernsehstationen zahlen deshalb Unsummen für die Übertragungsrechte, der Ryder Cup ist finanziell zu einem Spitzenprodukt geworden.
mehr...